Undine nimmt die Figur des Wasserwesens zum Ausgangspunkt für eine Auseinandersetzung mit Zugehörigkeit und Veränderung.

Zwischen Wasser und Land gehört Undine nie ganz nur einer Welt an. Ihre Sehnsucht, Mensch zu werden, macht sie zu einer Figur des Dazwischen – verbunden mit ihrem Ursprung und zugleich auf der Suche nach Nähe.

Die Fotografien entstanden auf El Hierro, einer Insel, die vom Aufeinandertreffen von Land und Meer geprägt ist. Die Arbeit erzählt den Mythos nicht nach, sondern greift seine Spannungen zwischen Verbundenheit und Eigenständigkeit, Beständigkeit und Veränderung auf.

Die Landschaft wird dabei zum Ort dieser Fragen. Undine untersucht, was es bedeutet, zugehörig zu sein, ohne sich festlegen zu müssen – und verbunden zu bleiben, ohne das Eigene aufzugeben.

Undine takes the figure of the water spirit as a starting point for an exploration of belonging and transformation.

Between water and land, Undine never fully belongs to either world. Her longing to become human makes her a figure of in-betweenness – connected to her origins while at the same time searching for closeness.

The photographs were taken on El Hierro, an island shaped by the meeting of land and sea. Rather than retelling the myth, the work draws on its underlying tensions between connection and independence, permanence and change.

The landscape becomes a place through which these questions can be explored. Undine asks what it means to belong without having to become fixed – and whether it is possible to remain connected without giving up what makes us distinct.